19.08.2007

Prototypendesign mit Powerpoint

Einer der größten Probleme die sich in der Softwarenetwicklung ergeben ist das Kunden (externe und interne) oft ganz andere Vorstellungen bzw. gar keine Vorstellungen haben wie das User Interface einer zu programmierenden Software aussehen soll.

Daraus ergibt sich aber ein massives Problem für das Qualitäts- und Projektmanagement. Denn im Endeffekt hängt die Qualität bzw. Kundenzufriedenheit einer Applikation sehr oft von Ihrem UI ab. Das die programmierten Prozesse dahinter funktionieren davon geht jeder aus. Daher wird oft der Fehler gemacht dass erst an der Funktionalität gearbeitet wird „…weil das Design kann man später eh draufpappen“. Aus diesem Grund wird dann später aber oft eine Endlosschleife an Designänderungen die nicht selten auch die halbe Funktionalität umkrempelt. Aussagen wie „Das hab ich mir aber ganz anders vorgestellt…“ beweisen die Projektmanagement Binsenweisheit „Gesagt ist nicht gehört und gehört ist nicht verstanden…“. Dauernde Änderungen kosten aber Zeit und somit Geld und nicht zu Verachtender Faktor ist auch die durch dauernde Änderungen sinkende Motivation aller Beteiligten die durch das hin und her in den Wahnsinn getrieben werden. Wie kann man dieses Szenario verhindern?

Mit gezeichneten Prototypen! Früher wurde mit Ausdrucken Papier Prototypen (empfehlenswertes Buch: Paper Prototyping: The Fast and Easy Way to Design and Refine User Interfaces) erzeugt, heute lässt sich mit Powerpoint einfacher und schneller ein Visueller Prototyp einer Applikation erstellen der dann vom Kunden abgenommen werden kann und die Umsetzung in allen Abteilungen erheblich erleichtert.

Wie erstelle ich einen Powerpoint Prototypen?

1. Für alle Ansichten die im Prototypen enthalten sein sollen Photoshop Bilder (noch nicht vorhandene Seiten) bzw. Screenshots (bereits entwickelte Seiten) erstellen und im Powerpoint einfügen.

2. Im Menü Bildschirmpräsentation > Bildschirmübergang den Punkt „Nächste Folie bei Mausklick“ deaktivieren um zu verhindern das durch das klicken auf die nächste Seite weitergegangen wird.

3. Jetzt kann man Interaktivität hinzufügen. Einfach über alle klickbaren Teile z.B ein Rechteck legen und bei Linie „keine Linie“ auswählen. Dieses Rechteck (es funktioniert auch mit allen anderen Shapes) 99% transparent machen (bei 100% ist es nicht mehr klickbar!) und schon kann man darauf über Rechte Maustaste > Aktionseinstellungen den gewünschten Klickevent Hyperlink zu einem bestimmten Slide bzw. abspielen eines Sounds etc. hinzufügen.

4. Den Prozess jetzt bei allen Slides wiederholen und schon hat man recht einfach einen klickbaren Prototyp erzeugt ohne mühsam in HTML etwas basteln zu müssen.


Aufpassen sollte man auf alle Fälle das Prototyping nicht ausartet. Lieber Step by Step Workflows so abnehmen lassen als einen 200 Slide Prototypen erstellen. Man kann solche Prototypen auch leicht in Visio erzeugen und in beiden Fällen ergibt sich eine weitere Gefahr: Schöne abgerundete Bilder, Linien od. 3D Buttons mit Schatten sind recht schnell gezeichnet, aber umzusetzen ist manches sehr schwierig und wer hat schon den Mut dem Kunden hinterher zu sagen das es so wie es eben gezeigt wurde nicht aussehen wird. Gerade dann wenn er sich in den Designefekt verliebt hat?

Beispiel für einen Klickdummy

14.08.2007

Krise



Sie begann bei Hypothekenanbietern und hat inzwischen Märkte in aller Welt erfasst: Die Subprime-Krise um schlecht besicherte US-Immobilienkredite. Mittlerweile hat die Krise auch andere Branchen erfasst.

Nach Ansicht einiger Marktbeobachter entstand ein Großteil der Kursverluste durch die allgemeinen Unsicherheit und Zurückhaltung bei gegenseitigen Kreditvergaben.

Durch die Zuschüsse der Notenbanken in aller Welt wurde der Fall der Aktienkurse zwar gebremst aber ob es jetzt wieder zu neuen Höchstständen aufwärts gehen wird weiss keiner so genau. Am ehesten werden die Märkte jetzt zu einer gesteigerten Volantilität, tendieren. Es wird also in nächster Zeit öfter mal schnell weit rauf und dananch ebenso schnell wieder weit runter gehen. Grad soweit um mit Stop Loss ausgestoppt zu werden.

Suchmaschine Cuill


In letzter Zeit ist ein vermehrtes Auftreten eines Searchcrawlers mit dem Namen "Twiceler" zu bemerken.

Auf der Website von Cuill dem Besitzer von Twiceler erfährt man nicht viel, ausser das an einer neuen Suchmaschine gearbeitet wird. Interesannt sind die treibenden Kräfte hinter Cuill. 2 Ex Googlemitarbeiter die an der Google Basis TeraGoogle und am Spamfilter gearbeitet und somit sicher einiges Wissen aus Google mitgenommen haben und ein IBM Storage Spezialist.

Man darf gespannt sein welche Konkurenz hier Google von Ex Mitarbeitern entsteht und welchen Ansatz sie zur Bewertung von Webseiten ansetzen.

 
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