03.07.2008

Online-Sicherheit

Nicht erst seit Web 2.0 sollten sich Internetnutzer Gedanken über ihre virtuell präsentierte Identität machen. Im Web und im speziellen (schon per Definttion) bei Web 2.0 Anwendungen kann und soll man an allen Ecken und Enden seine Meinung kundtun, vorhandene Inhalte kommentieren, eben mitmachen.

Die Web Applikationen ermöglichen es so vielen Menschen wie nie zuvor in einer öffentlichen Art und Weise eigene Meinungen zu allem und jedem äußern. Und zu jedem Content existiert ein Verfasser: die virtuelle Identität, meist der Nickname.

Was unter einem solchen Nicknamen alles im Web veröffentlicht wurde, lässt sich auch Jahre später noch bequem per Google, Yahoo, etc. recherchieren. Dabei müssen die verschiedenen Beiträge zu einem Nicknamen natürlich nicht zwangsläufig auch von der selben Person stammen. Irgendwo wird sich dabei fast sicher ein Konnex zwischen Nicknamen und Realen Personendaten finden lassen. Dienste wie http://www.123people.at/ oder die Initiative OpenSocial von Google http://code.google.com/apis/opensocial/ machen eine Live Social Web Echtzeitüberwachung möglich (http://lifestream.fm). Vielen Usern wird es dabei egal sein das sie freizügigst ihr On- und Offlineleben preisgeben. Ob es ihnen auch in ein paar Jahren noch egal ist wird sich weisen. Das ist wohl so wie mit einem Tatoo. Am Anfang ist man begeistert, ein paar Jahre später würden die wenigsten es noch einmal machen.

Was tum? Bekanntlich ist es in vielen Fällen im Netz gar nicht möglich, Inhalte ohne eine Absenderangabe zu veröffentlichen. Was bleibt, ist die Möglichkeit, viele verschiedene Psudonyme zu verwenden, bzw. sich nicht bei Identitätszusammenführungsdiensten anzumelden oder die Datenfreigaben in Web 2.0 Anwendungen genau zu überlegen.

Auf diese Weise sollte verhindert werden, dass die einzelnen an die jeweiligen Pseudonyme geknüpften Identitäten zusammengeführt werden. Prinzipiell sollte man sich an die regel halten: Schreibe bzw. veröffentliche nichts, was nicht auch dein Chef, Kunde oder wer auch immer bedenkenlos lesen dürfte.

 
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